Hochtour auf das Große Wiesbachhorn 23./24.7.2021

In Fahrgemeinschaften ging es zu unserem Ausgangspunkt, dem Alpengasthof Kesselfall in Kaprun. Den Aufstieg verkürzten wir mit Bus und Schrägaufzug zum Stausee Mooserboden. Nach vielen Serpetinen erreichten wir nach 1,5 Stunden das Heinrich Schwaiger Haus auf 2.805 m. Am nächsten Tag starteten wir sehr früh mit dem Aufstieg via Kaindlgrat zum Großen Wiesbachhorn (3.564 m). Mittlerweile ist vom Gletscher nur noch ein kläglicher Rest übrig geblieben. Trotzdem ist das Wiesbachhorn eine abwechslungsreiche und lohnende Tour.

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Aufstieg zum Heinrich Schwaiger Haus

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Ausblick von der Hütte                                                           

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Wiesbachhorn jetzt

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Wiesbachhorn früher

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Gletschergrundkurs auf dem Taschachhaus im Juni 2021 mit Robert Schneeberger

Da auf der Braunschschweiger Hütte ein Corona-Fall war, musste Robert auf das Taschachhaus ausweichen. Dann stand einem spannenden Gletscherkurs für Anfänger nichts mehr im Weg. Neben Theorie wie Knotenkunde, Tourenplanung etc. standen Praxisübungen wie Spaltenbergung, Rutschübungen, Steigeisentechnik und vieles mehr im Vordergrund. Bei einer Tour auf die Sextener Gertenspitze konnten die erlernten Inhalte in die Praxis umgesetzt werden. Die Teilnehmer waren alle begeistert.

 

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Canyoningtour mit Dominikus Speer im August 2020

 

Dieses Jahr führte uns die alljährliche Canyoningtour in das nahe Kiefersfelden, in die Gießenbachschlucht. Bekannt als netter kleiner Steg oberhalb des Wasserlaufs gehen den Weg oberhalb des Bachlaufs hauptsächlich Familien mit kleineren Kindern, ist doch der Anstieg bis zur gemütlichen Schopperalm in 30 Minuten bewältigt. Eher unbekannt ist, dass sich in dem kleinen Bach weit unterhalb des Stegs ein kleines, nicht einsehbares Canyoningschmankerl verbirgt. Dieses Schmankerl wollten wir, sieben Teilnehmer und ich als Tourenbegleiter, uns genauer anschauen.

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Ende August trafen wir uns also, um gleich zu Anfang die größte Hürde zu meistern: den richtigen Neoprenanzug auszuwählen. Mühsam quälte sich der ein oder andere vor dem großen Wasserrad in die hautengen Anzüge, denn: je enger, desto wärmer! Bis jeder sein passendes Outfit gefunden hatte, war gefühlt der halbe Tag vergangen. Halb ausgezogen – nochmal wollte keiner diese Prozedur am Einstieg wiederholen, außerdem wird es recht schnell warm in so einem Anzug – machten wir uns also auf den Weg nach oben. In einem 7-mm-dicken Neopren in den Kniebeugen war das Tempo doch etwas langsamer als gewohnt. Oben an einem kleinen Stausee angekommen, gab es eine Einweisung zum richtigen Verhalten in der Schlucht; wie bewegt man sich, welche Möglichkeiten gibt es, einen Wasserfall zu überwinden und wie man sich gegenseitig unterstützen kann.

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Schließlich stiegen wir unter den Augen interessierter Wanderer in die Schlucht ab, wo sich uns eine eigene Welt erschloss: dicke, moosbewachsene Schleierfälle wechselten sich ab mit ausgewaschenen Gumpen, beeindruckende Felsformationen bildeten die Kulisse und einmal begegnete uns ein kleiner Frosch . Das kristallklare Wasser glitzerte in den Sonnenstrahlen, die es trotz der hohen Felswände immer wieder bis zu uns durchschafften.

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Jedes Hindernis nötigte uns neue Bewegungsformen ab: rutschend, abseilend, abkletternd oder abhangelnd schafften wir es schließlich in ca. 2 Stunden zum Ausstieg. Von dort ging es in fünf Minuten zum Parkplatz zurück, wo wir uns gegenseitig halfen, aus den Anzügen zu schälen. Bei einem heißen Sommertag – so waren wir uns schließlich alle einig – gibt es nichts Besseres als einen eiskalten Gebirgsbach.

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Dominikus Speer